Während des siebenjährigen Produktionszeitraums der Baureihe 211 haben die Käufer einer E-Klasse die Qual der Wahl unter 30 verschiedenen Motortypen für die Limousine und 26 für das T-Modell, wenn man die 4MATIC-Versionen als eigenständig wertet (Motorenmodifikationen im Rahmen der Modellpflege nicht mitgezählt).

60 Prozent der Neuwagenkäufer entscheiden sich für ein Fahrzeug mit 6-Zylinder-Motor (inkl. E 270 CDI mit 5 Zylindern). Auf die 4-Zylinder-Motoren entfällt ein Anteil von 33 Prozent, auf die 8-Zylinder sieben Prozent.

Alle Typen zusammengenommen halten sich Diesel (47 %) und Benziner (53 %) fast die Waage. Auffallend ist jedoch, dass bei den Käufern der Limousine der Benziner mit einem Anteil von 57 Prozent dominiert, während die Fahrer eines T-Modells mit einem Dieselanteil von 69 Prozent klar den Selbstzünder favorisieren.

Wie schon bei der Vorgänger-Baureihe 210 ist auch beim 211er die Limousine mit einem Anteil von 84 Prozent (1,33 Mio. Fahrzeuge) unter den Karosserievarianten die erste Wahl. Der Rest (0,24 Mio. Fahrzeuge) entfällt auf das T-Modell und die 4.338 Fahrgestelle für Sonderaufbauten. Die beliebtesten Motortypen sind der E 220 CDI bei den Selbstzündern und der E 350 bei den Benzinern.

Die seltenste Motorisierung bei der Baureihe 211 ist nicht etwa, wie man vermuten könnte, ein AMG-Modell, sondern der Typ E 350 CGI, der erst spät in das Verkaufsprogramm aufgenommen wird. Mit seiner neuen Benzin-Direkteinspritzung fällt es ihm nicht leicht, sich gegen den “klassischen“ und bewährten E 350 zu behaupten. So kommt er nur auf eine Stückzahl von 818 produzierten Fahrzeugen (Limousine: 458, T-Modell: 360).

Und noch etwas für die Freunde der Statistik: Bei der Limousine ist der E 220 CDI der einzige Typ, dessen Verkauf sich über den gesamten Produktionszeitraum erstreckt. Beim T-Modell muss er sich diesen Titel mit dem E 200 KOMPRESSOR teilen.

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